Zwei Nowaweser Spieler in der Arbeiterauswahl

1923 kam es auf Initiative des BFC Adler 12 aus Reinickendorf mit Unterstützung des MSV-Vorstandes und Kommunisten Bruno Lieske zur Einladung einer sowjetischen Fußballmannschaft nach Berlin. Bei den deutlichen Niederlagen der MSV-Auswahl in zwei Spielen standen auch zwei Nowaweser im Aufgebot: Vor 10.000 Zuschauern dribbelten Alfred Lüdemann aus der Wallstr. 31 und Karl Zillias aus der Turnstr. 6 auf. Weitere internationale Einsätze der Nowaweser Arbeiterfußballer sollten auf sich warten lassen, da der ATSB jegliche weiteren Sportkontakte zur Sowjetunion ablehnte. Erst mit dem Ausschluss des MSV und der Gründung der Kampfgemeinschaft Rot-Sport konnten 1930 wieder Fäden zu sowjetischen Fußballern geknüpft werden. Im August 1930 fuhr eine Rot-Sport-Auswahl mit den Concordia Spielern Rankow und Grasse in die UdSSR.